Mittwoch, 12. Juli 2017

[Rezension] Alice = Alice von Maxi Schilonka

© Papierverzierer
Titel: Alice = Alice
Originaltitel: /
Autorin: Maxi Schilonka
Format: Kindle Edition
Verlag: Papierverzierer
Preis:  2,49 €














 Einzelband



Die Eltern von Alice und ihrer Zwillingsschwester Scarlett haben sich vor einiger Zeit scheiden lassen. Alice lebt bei ihrer Mutter und Scarlett bei ihrem Vater, und alles wäre auch so geblieben, wenn ... ja wenn Scarlett nicht aus dem Fenster gefallen wäre. Scarlett landet im Krankenhaus, liegt im Koma und die Ärzte gehen von einem Selbstmordversuch aus.
Alice stellt daraufhin Nachforschungen an und nimmt die Rolle ihrer Schwester ein. Sie wohnt beim Vater, geht auf Scarletts Schule und trifft die gleichen Personen. Mit Hilfe der Zeichnungen, die sie im Zimmer ihrer Zwillingsschwester findet, reist Alice in ihr Unterbewusstsein. Und dort trifft sie auf Herzogin, Herzkönigin, Grinsekatze, Hutmacher und eine Teegesellschaft. Bald lernt sie, die Parallelen zur Realität zu deuten und erfährt dabei Geheimnisse, die sie sich so nie hätte träumen lassen. Denn wie so oft liegen Wirklichkeit und Fiktion näher zusammen, als man glaubt.




Ich liebe Märchenadaptionen und deswegen musste ich das Buch unbedingt lesen. 

Der Einstieg ins Buch ist mir leider nicht leicht gefallen. Der Prolog hat mich neugierig auf mehr gemacht, aber danach war das Buch sehr langatmig. Die Geschichte plätscherte oft nur so vor sich hin und erst in den letzten Kapiteln flammte die Spannung etwas auf.

Besonders enttäuscht hat mich das Wunderland. Die Personen in dem Wunderland sind zwar nett, aber die Handlungen der Personen bzw. Wesen fand ich echt komisch. Das Wunderland wurde mir leider zu wenig beschrieben, sodass ich es mir kaum vorstellen konnte.

Alice als Protagonistin war mir leider zu unauthentisch. Ich konnte oft an einigen Stellen ihre Gefühle nicht nachvollziehen.  Carter hingegen ist mir sehr ans Herz gewachsen, ich mochte ihn.

Den Schreibstil hingegen habe ich als sehr angenehm empfunden.






"Alice = Alice" konnte mich leider nicht sehr überzeugen. Das Buch besteht aus vielen Längen, lediglich das Ende war spannend. Mit der Protagonistin wurde ich ebenfalls nicht warm. 



2 von 5 Eulen

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