Donnerstag, 11. Februar 2016

[Rezension] Die Schicksalsseherin von Sarah Neumann

© Eisermann
Titel: Die Schicksalsseherin
Originaltitel: /
Autorin: Sarah Neumann
Seitenanzahl: 380 Seiten
Format: Taschenbuch
Verlag: Eisermann
ISBN-10: 3946172032
ISBN-13: 978-3946172031
Preis: 12,99€







 "Die Schicksalsseherin" ist der erste Band einer vierteiligen
Reihe


Die Koboldvölker sind in Aufruhr. Durch einen Zwischenfall wird bekannt, dass schon bald die gesamte Glücksproduktion brachliegt und damit die Versorgung der angebundenen Anderswelten.
Wie werden ihre Kriege enden, wie sich Liebende finden, wenn nicht die Kobolde im richtigen Moment das Glück verteilen? Als auch noch ihr heiliger Baum erkrankt und die Brücken brechen, scheint nur Kriegsveteran Donnersteins friedliebende Tochter Myriel das ganze Ausmaß zu erkennen: Jemand verändert ihrer aller Schicksal!

Ich muss zugeben, dass ich sehr gespannt auf das Buch war, weil ich noch nie ein Buch über Kobolde gelesen habe und das Thema mit dem Schicksal mich sehr interessiert hat.

Ich muss zugeben, dass ich am Anfang Probleme hatte mich in der Geschichte zurechtzufinden, weil die peziellen Begiffe mich  verwirrt haben. Zudem wird man von der Autorin direkt in das Geschen geschmissen.

Nach anfänglichen Problemen kam ich mit der Geschichte klar, aber so richtig warm wollte sie nicht werden. Die komplette Geschichte ist leider sehr wechselnd. Es gab stellen in dem Buch, die mich völlig in seinen Bann gezogen haben, sodass ich unbedingt wissen wollte wie es weiter geht und ich wollte wirklich wissen wie sich die Protagonistin Myriel sich entscheidet und was sie als nächstes machen wird. Auf der anderen Seite gab es mehrere Situationen, die mich wirklich sehr gelangweilt haben, weil diese sich einfach sehr gezofen haben.

Von dem Ende war ich irgendwie enttäuscht, es war sehr unspektakultär und irgendwie hat mir etwas gefehlt, vielleicht war es die Dramatik. Besonders genervt war ich, weil noch Fragen offen geblieben sind.

Die Charaktere hinterlassen auch einen zwiespältigen Eindruck. Auf der einen Seite haben mir die Charaktere sehr gefallen, aber irgendwie auch nicht.
Myriel macht zwar im Laufe der Geschichte eine Wandlung durch und wird stärker, aber mich hat ihr Verhalten leider oft aufgeregt, weil sie wirklich bei jeder Gelegenheit sehr eingeschüchtert wird und es wirkt so als würde sie bei jeder Gelgenheit anfangen zu weinen und die Hoffnung aufgeben.

Seith ist ein ganz normaler Kobold, obwohl er früher angeblich ein Bad Boy gewesen sei. Ich konnte mit ihm irgendwie nichts anfangen. Sowohl die Protagonisten, als auch die Nebencharaktere wirkten machnmal echt für mich nicht wirklich authentisch, weil diese kaum die die Tiefe gingen.

Der Schreibstil der Autorin war wirklich schön, weilsich das Buch flüssig lesen ließ und die Autroin hat besonders die Koboldwelt genau beschrieben hat, sodass ich mir alles genau vorstellen konnte.



Bei dem Buch "Die Schicksalsseherin" wurde defintiv potential verschenkt. Die Idee mit der magischen Koboldwelt war wirklich sehr interessant, aber die Umsetzung war leider nicht die Beste. 
Die Charaktere  gingen leider nicht genug in die Tiefe. Die Geschichte zeigt gute Ansätze, zog sich aber leider oft sehr in die Länge.



1 Kommentar:

  1. Hallöchen,

    das Buch ist mir schon vom Cover her bekannt, was mich sehr anspricht. Allerdings habe ich auch noch kein Buch über Kobolde gelesen und bin mir nicht sicher ob es mir gefällt. Schade, dass sich das Buch nicht so begeistern konnte. Du hast sehr schön beschrieben, was dich gestört hat. Das nächste wird bestimmt wieder besser :-).

    Liebe Grüße,
    Vanessa

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